G a l e r i e A C N o f f k e

H a u s M e c k l e n b u r g

D o m i n s e l R a t z e b u r g

 

Ausstellung "Heimat zwei"

 

05.11.2017 - 28.01.2018

 

mit Arbeiten von

 

Eiko Borcherding

Peter Bräuninger

Hans-Ruprecht Leiß

Rudolf Stussi

Michael Zabe

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Die Auswahl der Künstler ist darauf ausgerichtet, gesellschaftliche Verheimatungen wie Fußball oder Jagd, landschaftliche Seinsorte und Erinnerungsgründe der menschlichen Existenz und ihrer Wahrnehmung, als auch ihre Konterkarierung aufzustellen. Die sehr abwechslungsreich gebaute Schau geht bis in die Kritik und die groteske Darstellung unserer Daseinsauslotung.

Klischeehaftes wird genauso hinterfragt wie Tradition und ihr Wert, religiöse Setzungen und erzählerischer Mythos, die Frage nach sozialer Heimat gegen die Suche der eigenen stößt auf. Die Heterogenität der Werke dient einem gewissen Unterhaltungswert, den die Präsentation durchaus enthalten und ausstrahlen soll.

 

Über große Sentimentalität und die Frage nach eigener und allgemeiner Identität, nach dem „Heimathafen“, in Tier-und Jagdbildern und der „Neuen Religion" Fußball, wird ein sehr reicher Bogen gespannt, in Zeichnung, Wasserfarbe, Öl und Bronze.

Eiko Borcherding, HH: Zeichnungen in kritisch reduzierter Symbolik |

 

Peter Bräuninger, CH + HH + Genua: Hintergründig-erzählerische Druckgraphik in höchster Präzision |

 

Hans-Ruprecht Leiß, FL: Barocke Phantasiewelt in komplex-witziger Schichtung (Zeichnung) |

 

Rudolf Stussi, CH + Berlin: Vielsichtige, dynamische-cinematographische Inszenierung gesehener Welt (Wasserfarbe/Öl) |

 

Michael Zabe, Malente-Benz: Bissig-realistische und groteske Deutung unserer „heiligen“ Klischees (Bronzen/Öl)...

 

Öffnungszeiten:

 

Sonnabend - Sonntag

11:30- 17:00 Uhr

 

 

 

Vorschau/ Ausstellung vom 04.02. - 06.05.2018

 

Klaus Fußmann

Sighard Gille

Max Neumann

 

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Am 24.03.2018 wird der Maler und Autor Klaus Fußmann 80 Jahre. Aus Anlass dieses Jubiläums wird der Künstler in mehreren großen Schauen gewürdigt. Im Museum Barberini in Potsdam werden ab Februar neben Max Beckmann 40 Großformate des Meisters präsentiert. Eine große Retrospektive folgt einen Monat später im Landesmuseum Schloß Gottorf in Schleswig.

Wir eröffnen diesen Reigen mit einer Ausstellung, in der eine Auswahl von zwei Zeitgenossen Klaus Fußmanns gegenüber gestellt wird.

 

Sighard Gille, der wie Klaus Fußmann prägender akademischer Hochschullehrer war, kontrastiert mit kraftvoller Malerei aus der Leipziger Schule.

 

Der höchst eigenständige Künstler Max Neumann aus Berlin, ist in seinen Werken ein magischer Einzelgänger von hoher psychologischer Intensität.

 

Damit liefert die Schau eine zeiträumliche Inwertsetzung einer Epoche, die die "Renaissance" des Tafelbildes in neuer, eigener Sinnlichkeit beispielhaft verkörpert.

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