Aktuelle Ausstellung/ Vorschau

Galerie AC Noffke

H a u s  M e c k l e n b u r g

D o m i n s e l  R a t z e b u r g

 

 

 

" Vier aus dem Norden"

Ausstellung vom 04.11. - 27.01. 2019, Sa.-So. von 11:30 17:00 Uhr

 

 

Am 21.01.2019 ab 14:00 Uhr

Künstlergespräch mit Volker Tiemann in lockerer Atmosphäre

in der Galerie AC Noffke

 

 

mit Arbeiten von


Friedel Anderson

Josephine Hubalek

Michael Mau

Volker Tiemann


Titelbild:

Josephine Hubalek, Landschaft (Ausschnitt);

Volker Tiemann, “Everything is broken...”, Foto:  Helmut Kunde

Der Norden ist magisch, der Norden kennt lange Dämmerungen und

wechselhafte Licht- und Dunkelstimmungen. Die Temperaturen des Nordens wechseln sehr und scheinen in seinem Licht erkennbar zu sein. Die Melancholie und auch die Empathie ist deshalb eine Qualität, welche die Ambivalenz des nördlichen Lebens fortlaufend prägen. Das erzeugt eine Seinswahrnehmung elementarer Qualität.

 

Michael Mau, ein früh-genialer Zeichner und Maler, der schon jung mit seinen Zeichnungen die Mahlau-Klasse an der Kunsthochschule Lerchenfeld irritierte, ist ein Außenseiter-Realist besonderer Güte. Ausserhalb der Stildiskussionen der 1970/80-er Jahre blieb er seiner Wahrnehmung immer treu.

 

Friedel Anderson ist ein existenziell authentischer Maler, der es liebt zu malen,

was er erlebt. Seine Ölbilder und Grafiken stellen die Frage nach der Zeit an sich und damit auch die Frage nach der Zeit, in der wir leben. Er öffnet sich zeitgenössischen Verbrämungen nicht, sondern sucht in seiner Malerei die Aufarbeitung der klassischen Fragen.

 

Volker Tiemann arbeitet in eigenständiger Auffassung  illusionistische Holzskulpturen von tiefer Anmutungs-und Inhaltstiefe. Seine Mischung aus plastischer Erfindung und malerischer Überformung, bisweilen kinetischer Skurrilität, also der Bewegung "seltsamer Dinge" im Raum, erzeugt beim Betrachter prozeßual die Notwendigkeit neuen Denkens.

 

In den Landschaften und Selbstportaits von Josephine Hubalek findet sich ein erfrischend klarer, also direkter Blick auf das Selbst und die umgebende Welt. Diese Malerin vereint die äußerliche Erscheinungswelt und die innerliche Befindlichkeit, d.h. sie definiert die gemalte Situation in einer seelisch-emotionalen Intensität.

 

 

 

 

 

Vorschau :

„Figur im Raum“

Ausstellungsdauer 17.02.2019 - 14.04.2019

Mit einer großen Sammelschau und Werken von über zehn Künstlern widmen wir uns dem klassischen Thema der Figur im Raum.

Die Ausstellung reizt die Dimension der Auffassungen weit aus, um das Genre reich zu besetzen. Es wird Graphik, Malerei und Plastik präsentiert. 

 

Titelbild:  Jiyun Cheon, „Girl in Gips“ 2015 140 x 90 cm Akryl auf Leinwand

               (Ausschnitt)

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